Aus alt mach neu!

Damun Bagheri, Lorris, Mike K. Downing, Leib und Seele Musikproduktion

Die Veröffentlichung meines Albums „Atem Holen“ liegt fast 8 Jahre zurück. Auch wenn viel Zeit ins Land gegangen ist und so viel passiert, kommen die Lieder von 2011 immer wieder in mein Leben zurück. So als wollten sie sagen „Wir haben immer noch etwas mitzuteilen!“. In den letzten Monaten habe ich diese Impulse ernstgenommen und angefangen die alten Songs audiovisuell neu zu intepretieren oder einfach gesagt: Musikvideos dazu zu produzieren. Musik und Bild in Verbindung schaffen eine neue, aktuelle Ebene und setzen die Inhalte auf andere Art in einen neuen Kontext. In diesem Zuge sind zwei neue Videos entstanden, die ich Euch nicht vorenthalten möchte: Zum einen arbeitete ich mit meinem langjährigen Wegbegleiter Anthony Serbu an einem Musikvideo zu „Wie Weit“ und zum anderen entstand eine Video-Auskopplung in Zusammenarbeit mit Damun Bagheri und Max Fischer zu dem Lied „22“.

Das Ergebnis dieser Arbeit könnt Ihr hier anschauen:

In meinem Kopf sind noch weitere Ideen zu älteren Songs – ihr dürft also gespannt bleiben!

Ich freue mich auf Euer Feedback!

Neue Grenzerfahrung: Boxen (mit Video)

Foto: Daniel Hasse

Ich liebe Neuland. Ich habe Respekt davor! Aber es ist wie das berühmte Schlüsselloch… ich muss einfach schauen, was sich dort verbirgt. #trainierdichglücklich bringt mich immer wieder in diese Situationen (im letzten Beitrag sprach ich über Unsicherheit).

Auf der neuen Basis meines sportlichen Fortschritts, äußerte ich bei Damun Bagheri den Wunsch, an das Boxen herangeführt zu werden. Nach einigen spielerischen Annäherungen in vergangenen Trainings, wurde es nun ernst:

Gemeinsam mit Boxer Florian Borchert nahm ich an meinem ersten „richtigen“ Boxtraining teil – und ich kann Euch sagen, ja, es ist hart! 🙂 Aber seltsamerweise muss ich dabei schmunzeln und spüre den „Spuren des Trainingskampfes“ gerne nach.

Kampf ist etwas anderes

Training ist das Eine – zu kämpfen bedeutet tatsächlich, dass dein Gegner dich – und du ihn – auf die Bretter schicken willst. Selbst in den ersten Sparring-Übungen vermittelt sich diese besondere Anspannung im Körper. Eine Kraft, die durch das Erlernen der Technik und das Erfahren dieser besonderen Situation, in bewusste Kontrolle und Anwendung umgewandelt werden kann (mein persönliches Ziel). Es ist ein vereinbartes Spiel. Wie im Schauspiel auch. Aber ich finde während meiner neuen Erfahrungen heraus, dass mir eine fehlende Deckung ganz einfach einen echten Schlag ins Gesicht oder an den Körper beschert. Was im Schauspiel tunlichst verhindert wird. – Kein Weinen, sondern eine eindeutige Botschaft:

 

„Achte verf***t nochmal auf deine Deckung!“

 

Wer einsteckt, muss auch austeilen können!

Das Interessante ist, dass es eine Aufgabe ist, richtig in die Verteidigung zu gehen, aber man gleichzeitig die Fähigkeit entwickeln muss wirklich anzugreifen. Die Sparflamme beim Zuschlagen wird genauso hart bestraft, wie beim Einstecken. Deshalb glaube ich, dass man beim Boxen die Hundertprozentigkeit üben muss – „Ganz oder Gar nicht!“.

Das ist eine schöne Übertragung in unser Leben, findet ihr nicht? Etwas ganz machen oder zu Ende bringen. Beim Boxen erwartet mich stets die konsequenteste Antwort auf meine eigene Haltung!

Dieses sehr körperbetonte, aber um so körperbewusstere Training macht einen wirklich glücklich – wenn man sich der Grenzerfahrung stellt. Ich freue mich sehr, diese neuen Eindrücke mit Euch zu teilen und wünsche Euch viel Spaß und Inspiration beim Schauen der dazugehörigen Folge von #trainierdichglücklich, Staffel 2:

Ein großes Dankeschön geht an Florian und Damun! It was a blast! Ich freue mich auf das, was noch kommt!

#trainierdichglücklich

Euer Lorris

#trainierdichglücklich | Staffel 2

Im November 2016 habe ich angefangen mit Damun Bagheri zu trainieren. Von Anfang an mit der Philosophie, dass körperliche Bewegung auch geistige und seelische Bewegung bedeutet. Teil dieser Zusammenarbeit war ein durchgehender VLOG, der den Prozess der Veränderung dokumentieren und mich nach außen hin verpflichten sollte, dran zu bleiben.

Foto: Sandra Nauheimer

Wie das Bild erzählt, handelte es sich bei dieser intensiven Veränderung um eine große Aufgabe des Willens und manchmal eben auch des Durchkämpfens. Denn der größte Gegner mit dem man in den Ring steigt, ist man selbst!

#trainierdichglücklich

Der positive Terminus dieses „Mantras“, soll nicht über die Herausforderungen hinwegtäuschen – er ist viel mehr eine Ausrichtung und ein Ziel, was uns dabei hilft, auch die Tiefen dieses Prozesses zu durchwandern und gleichzeitig die persönlichen und gemeinsamen Erfolge zu genießen. Ein mentales Werkzeug, was sich jeder zu eigen machen kann:

Gute Worte, gute Gedanken und gute Taten.

Lorris Andre Blazejewski

Die Belohnung für das Durchhaltevermögen und die wachsende Selbstdisziplin ist tatsächliches Glück. Das eigene Körperbefinden hat Einfluss auf meine (unsere) täglichen Entscheidungen und sicherlich auch Auswirkungen auf unser Umfeld. Zum Glück habe ich gerade das erste Jahr intensive Leitung, Führung und Unterstützung beim Training genossen. Weiterführend durfte ich feststellen, dass die gemeinsamen Übungen sich in persönliche verwandeln und der Schüler (Ich) wachsen und unabhängiger werden durfte und musste.

Ein Lebensstil

Ich habe mittlerweile für mich erkannt, dass dieses anfängliche Projekt, um „in Form“ zu kommen, viel mehr ist als das. Es war eine richtungsweisende und maßgebliche Veränderung meines Lebensstils. Nach 1 1/2 Jahren ist der Vorgang, trainieren zu gehen, in meine Zellen implementiert. Eng verbunden mit dem Gedanken: „Lorris, du tust gerade etwas Gutes für dich! Du trainierst dich glücklich!“

Ich bin sehr dankbar für diese Zeit mit Damun Bagheri, da sie mir geholfen hat, meinen Körper bewusster wahrzunehmen, zu akzeptieren und auch lieb zu haben. Und Selbstliebe ist definitiv eine der kraftvollsten Quellen der Heilung und des inneren Glücks.

Staffel 2

Und weil es so schön war und weil es mir Spaß macht und weil ich auch in diesem Projekt der Aufgabe als Künstler gerecht werde (Menschen zu bewegen und ihnen Mut zur positiven Veränderung zu machen), habe ich von mir aus einfach eine zweite Staffel begonnen.

Natürlich wird diese sich von der ersten unterscheiden: Sie wird freier und spontaner produziert werden, von einem anderen Startpunkt ausgehen und sicherlich neue sportliche Herausforderungen und Ziele mit sich bringen.

Der Fokus bleibt weiter die persönliche Transformation – aber neue Level, bringen neue Aufgaben und einen neuen Bedarf an Beratung mit sich. Habt ihr Vorschläge, welche Abenteuer ich erleben soll oder könnte? Ich lasse mich auf jeden Fall durch Euch und mir selbst überraschen und werde Euch auf dem Laufenden halten.

Die Playlist mit den ersten Folgen der neuen Staffel, findet ihr hier oder direkt auf YouTube.

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Bewegt Euch, macht Euch frei und geht Eure eigenen ersten Schritte.

#trainierdichglücklich

Euer Lorris